Scotty 2 Hotty begeistert: Das passierte bei GWF Global Warning (2024)

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Scotty 2 Hotty begeistert: Das passierte bei GWF Global Warning (1)

Während Pascal Spalter seinen GWF World Championship im Main Event gegen Ex-WWE-Star Scotty 2 Hotty verteidigen konnte, gab er seinen Berlin Title überraschend ab, mit großen Auswirkungen auf den anstehenden Light Heavyweight World Cup am 5. März (Tickets gibt es hier).

Gleich zu Beginn der Show überraschte Spalter mit der Ankündigung, nicht länger Berlin Champion der German Wrestling Federation zu sein. Er gebe den Titel ab, weil die Fans das beste Produkt verdienten und er nicht gewährleisten könne, jeden Abend in zwei Matches sein Bestes zu geben. Er wolle sich deshalb auf den World Title konzentrieren. Mit Ahmed und Mike Chaer habe er sich deshalb darauf geeinigt, dass der Berlin Championship als vakant gelten solle. Das werde aber nicht lange so bleiben, denn es wurde entschieden, dass der Sieger des diesjährigen GWF Light Heavyweight World Cups gleichzeitig auch zum Berlin Champion gekrönt werden solle.

Zunächst aber startete Global Warning mit der Kickoff-Show in der Big Nik in einem Triple Threat Match gegen Georg Asgolar und Tommy Jr. gewann. Als Tommy auf den Schultern von Asgolar saß, wurden beide von einem Big Boot des Hünen niedergestreckt und Tommy anschließend von einem Chokeslam ausgeschaltet. Ebenso erfolgreich waren die Kendo Boys in einem Tag Match gegen die Black Guerrilla Army. Arash und Pahlevan Nima lenkten dabei immer wieder den Ref ab, um sich Vorteile zu verschaffen. So täuschte Nima beispielsweise eine Verletzung vor, damit Bennet Brown außerhalb des Rings verprügelt werden konnte. Die Entscheidung brachte eine Samoan Drop/Neckbreaker-Kombo der Kendo Boys.

Stübing gewinnt Mystery Mayhem Umschlag

Die Hauptshow begann mit einem Kampf um einen Mystery Mayhem Umschlag, der dem Sieger bei der gleichnamigen Show am 7. Mai (Tickets gibt es hier) die Chance auf ein zufälliges Titelmatch gewährt. Tim Stübing sah sich Andi Theque gegenüber, die direkt den Smash-Hit “Keiner mag den Tim” anstimmte, dafür aber hinterrücks von Stübing attackiert wurde. Die Zukunft des Catch sah dann aber erst einmal düster aus. Stübing kassierte einen Press Slam, ging dann auf die Ringecke, wurde aber hinuntergeworfen, nur um dann im Torture Rack zu landen. Hilfe gab es von seinem Manager Ibo Latino, der Andi Theque provozierte und dafür sogar einen Superkick in Kauf nahm. Stübing nutzte die Ablenkung, kam mit einem Big Boot angeflogen und siegte dann durch einen Falcon Arrow.

Scotty 2 Hotty begeistert: Das passierte bei GWF Global Warning (2)

Es folgte Hochgeschwindigkeits-Action von Péter Tihanyi und Metehan, die sich gegenseitig beweisen wollten, wer der agilste Wrestler der GWF ist. Tihanyi war dabei zunächst am Drücker, weshalb Metehan den Ring verließ, um sich zu sammeln. Bei einem Baseball Slide von Tihanyi nutzte er das Banner, um den Fuß seines Kontrahenten darin zu verheddern und das Bein zu attackieren. Zunächst einmal sah es aber nicht so aus, als könnte er die Dominanz des Ungarn brechen, der ihn wenig später mit einem fetten Suicide Dive erwischte. Im Ring setzte es dann noch einen Kick und einen Tornado DDT, doch als Tihanyi auf das oberste Seil ging, um zu gewinnen, sprang Metehan auf, rannte gegen die Ringseile und verpasste, dem zu Boden gefallenen Tihanyi einen Sliding Forearm, der den Kampf beendete.

Das anschließende Match hatte direkte Auswirkungen auf die kommende Show, denn im Kampf zwischen Cem Kaplan und Ronaldo Shaqiri gab es immer wieder Einmischungen von Ali Aslan, der Shaqiri das Leben schwer machte. Als Ronaldo in die Ringseile lief, trat er ihm beispielsweise in den Rücken, was Kaplan für einen Spear und eine Blue Thunder Bomb nutzte. Shaqiri kam mit einem Popup Samoan Drop und einer Razors Edge/Powerbomb-Kombination zurück, wurde dann aber wieder von Aslan abgelenkt. Kaplan nutzte das aus und schlug ihm mit der Energy-Drink-Dose gegen den Kopf, allerdings reichte auch das nur zu einem Nearfall. Ronaldo gewann letztlich durch eine Bucklebomb und einen Spear, wurde dann aber von Kaplan und Aslan gemeinsam angegriffen. Tag-Partner Mike Chaer musste zur Rettung in den Ring laufen. Geschäftsführer Ahmed Chaer setzte daraufhin ein Tag-Match für den 5. März an.

Erkan, der Highflyer-Killer

Erkan Sulcani wollte nun seiner Liste an ausgeschalteten Highflyern einen weiteren Namen hinzufügen. Senza Volto sollte sich aber natürlich als riesige Prüfung erweisen, auch wenn der Franzose die Nummer etwas zu selbstbewusst anging. Er ließ sich auf dem Top Rope zu viel Zeit und wurde von Erkan nach draußen geschubst. Sulcani, der mit seinen Blutsbrüdern zum Ring gekommen war, drückte nun aufs Gaspedal. Senza kam jedoch mit zahlreichen Running Clotheslines und einem Code Red zurück. Keiner der beiden konnte jedoch die Schultern seines Gegners lang genug auf den Boden drücken, immer wieder rissen sie gerade noch einen Arm nach oben. Die Entscheidung kam bei einer Superplex von Erkan. Zunächst hatte Senza sich noch befreien können, als er aber auf Erkan springen wollte, wurde er von Evil Jared festgehalten. Sulcani nutzte das, um seine Superplex anzusetzen und sich den Sieg zu sichern.

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Nach der Pause ging es mit einem Mixed Tag Match weiter. Jessy Jay und Tarkan Aslan nahmen es mit Mila Smidt und Crowchester auf. Aslan zeigte sich dabei von seiner widerlichen Seite und machte immer wieder anzüglichen Gesten in Richtung von Smidt. Außerdem griffen auch ständig seine Blutsbrüder ein. Dann allerdings wurde Jessy Jay versehentlich von einer Clothesline Aslans getroffen. Smidt nutzte das für eine Belly to Belly Suplex, eine German Suplex und dann für einen Crossbody auf den nach draußen gerollten Kendo Stick Pitbull. Aslan kam per Suicide Dive auf die Frauen geflogen, nur um dann einen Top Rop Dive von Crowchester zu fressen. Im Ring prügelte Aslan dann auf Smidt ein, die sich aber zur Begeisterung des Publiku*ms mit wilden Schlägen zu wehren wusste. Die Blutsbrüder retteten ihren Kameraden, zogen Smidt nach draußen und verpassten ihr eine Tracht Prügel. Crowchester konnte derweil im Ring Aslan überraschen und ihn pinnen. Es war allerdings ein teuer bezahlter Erfolg.

Die Blutsbrüder hätten derweil eigentlich im Ring bleiben können, denn nun war John Klinger gefragt, dem Mike D. Vecchio gegenüber stand. Klinger hatte aber gar keine Lust es alleine mit der Belgian War Machine aufzunehmen, ging sofort nach draußen. Dort warteten Erkan sowie Evil Jared und warfen D. Vecchio in die Stuhlreihen. Es folgte der wahrscheinlich härteste Kampf des Abends. Klinger versuchte seinen Gegner über das oberste Seil zu suplexen, doch Mike hielt ihn fest, so dass beide nach draußen stürzten. D. Vecchio revanchierte sich auch noch und schleuderte Bad Bones ebenfalls in die Stühle. Es folgten mehrere Nearfalls. Klinger gewann beinahe nach einer Superplex und einem Neckbreaker aufs Knie, D. Vecchio fast nach einem Springboard Cutter und einem Flying Elbow.

Bad Bones versuchte es mit einem Piledriver, nur um dann nach einer Gutwrench Ligerbomb rauskicken zu müssen. Dabei half ihm, dass der Ringrichter ausgeknockt war und erst ein Zweiter in den Ring kommen musste. Klinger trat D. Vecchio und dieser brachte dank eines Adrenalinstoßes noch einen Half und Half zustand, nur um dann so auf Klinger zu fallen, dass alle vier Schultern auf der Matte lagen. Beide Ringrichter zählten und erklärten jeweils einen der Kämpfer zum Sieger. Da nicht klar wurde, wer nun wen gepinnt hatte, setzte Ahmed Chaer einen Rückkampf beim Light Heavyweight World Cup an. Der Sieger wird Number 1 Contender auf den World Title.

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Nun stand ein besonderer Kampf an, denn Aytac Bahar traf auf Yota Tsuji, der sich gerade auf Exkursion durch Europa befindet und normalerweise bei New Japan Pro Wrestling antritt. Tsuji gewann langsam aber sicher die Oberhand und quälte Bahar fast schon. Schläge, Tritte und Aufgabegriffe schwächten den Adana Bulldozer. Ein überraschender Spinbuster machte kurz Hoffnung, doch dann musste Bahar erst einen Backbreaker einstecken und wurde von Tsuji dann in einen Boston Crab genommen. Ein cleverer Move, war der Rücken doch sowieso schon von Schmerzen geplagt. Bahar rettete sich in die Seile und meldete sich mit zwei Running Knees und einem Death Valley Driver zurück. Es reichte jedoch nur zu einem Two Count. Tsuji wollte nun den Sieg zu erzwingen. Nach einem Tritt mit dem Knie, einem Powerslam, einem Falcon Arrow und einem Moonsault erreichte er aber jeweils nur einen Nearfall. Bahar zeigte wieder einmal, wie viel Kampfgeist in ihm steckt, denn am Ende gelang ihm die Überraschung. Nach einer Powerbomb besiegte er Yota Tsuji mit einem Sheer Drop Brainbuster.

Im Main Event durfte Pascal Spalter sich mit einem ehemaligen WWE-Star messen. Scotty 2 Hotty war einer der Hauptdarsteller der Attitude Era und gewann in der Zeit die Tag Titles und den Light Heavyweight Gürtel. Nun ging es für ihn um den World Championship der GWF. Die Bedeutung des Kampfes merkte man sofort, als der ausverkaufte Festsaal Kreuzberg explodierte, sobald die Musik von Scotty 2 Hotty ertönte. Die Stimmung blieb überragend während sich die beiden Kontrahenten mit harten Schlägen und krachenden Clotheslines malträtierten. Es war ein Kräftemessen auf Augenhöhe, das beiden Kämpfern alles abverlangte. 118-Kilo-Mann Spalter packte sogar einen Frog Splash aus, um sich dem Sieg näher zu bringen. Scotty 2 Hotty hingegen antwortete mit einem Bulldog und seinem viel gefeierten Worm, der ihm allerdings nur einen Nearfall einbrachte. Am Ende gelang es Spalter den erfahrenen Veteranen in den Corossface Chickenwing zu nehmen und Scotty 2 Hotty zur Aufgabe zu zwingen.

Am 5. März geht es mit dem Light Heavyweight World Cup weiter. Wenn ihr wissen wollt, wer sich die Trophäe und damit auch den GWF Berlin Title sichert, solltet ihr euch hier schnellstmöglich eure Tickets sichern. Außerdem könnt ihr sehen, welcher Herausforderung sich Pascal Spalter als nächstes gegenübersieht und ob sich Mike D. Vecchio oder John Klinger zum Number 1 Contender aufschwingen. Beginn ist um 18 Uhr, die Kickoff-Show startet jedoch bereits um 17.30 Uhr (Einlass ab 17 Uhr). Wir freuen uns auf euch!

Bericht von Helge Wohltmann

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